1. Was ist das eigentlich?

Es handelt sich hierbei um eine Show, die in den letzten Jahren ausschließlich in Amerika aufgeführt wurde. Drei Personen in Blau führen, zusammen mit ihrer Band, durch das Programm. Jetzt sind die Blue man  in Europa und beginnen den Kontinent von Berlin aus aufzurollen. Hauptziel ist die Unterhaltung der Gäste (wobei diese auch gern mit ins Programm eingebunden werden) aber gelegentlich kann man sogar etwas lehrreiches entnehmen. Mehr dazu später.


2. Preise/Vorstellungen/Tickets


Mo 20:00................   – 49,90€
Do 18:00 & 21:00...   – 49,90€
Sa 15:00................    – 49,90€
So 18:00................    – 49,90€

Fr 18:00 & 21:00.....  – 59,90€
Sa 18:00 & 21:00....  – 59,90€

Im Vorverkauf: alle Preise zzgl. 2€ Vorverkaufs- & Systemgebühr

Ermäßigungen gibt es auch. Kinder (bis 12), Schüler, Studenten, Senioren (ab 65), Azubis, Behinderte, Zivis und Wehrpflichtige kommen billiger rein.  Ein Ausweis, der die Berechtigung der „normalen“ Ermäßigung bestätigt muss beim Eintritt vorgelegt werden. 

Tickets gibt es unter Blue Man Group

Tickethotline: 0 18 05 / 44 44 (12 cent/min)


3. Anfahrt


Anfahrt mit dem Auto:

Nördlicher Berliner Ring (A10)
AB Oranienburg, Abzweig auf die A111, geht über in die A100.

Südlicher Berliner Ring (A10)
AB Drewitz, Abzweig auf die A115, geht über in die A100.

Dann Ausfahrt Kaiserdamm, Richtung Zentrum/Mitte, am Platz der Siegessäule rechts in die Hofjägerallee, am Lützowplatz links in das Lützowufer, geht über in Reichpietschufer, dann links in die Linkstraße.


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Busse:
Linie 148, 200, 248, 348 bis Varian-Frey-Straße

U-Bahn:
Linie U2 bis Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park

S-Bahn:
Linie S1, S2 oder S25 bis Potsdamer Platz


Parkplätze gibt es überall um das Zentrum herum. Wir haben in einem Parkhaus in der Voxstraße geparkt. Das ist zwar leicht unübersichtlich für den Kleinstädter aber machbar, wenn man einen freien Platz gefunden hat, der noch nicht reserviert ist.


4. Verpflegung

Verhungern muss man in Berlin auf keinen Fall, im Zentrum erst recht nicht. Von McDonalds bis hin zu Restaurants unterschiedlicher nationaler und internationaler Küche gibt es alles. 

5. Das Theater

Das Theater am Potsdamer Platz ist eines der größten Deutschlands. In der Vorhalle kann man diverse „Fanartikel“, wie zum Beispiel das Programmheft kaufen. Allerdings ist das Programmheft das Geld nicht wert!. Eine Garderobe gibt es natürlich auch, wie sich das für ein Theater gehört und nebenan kann man mit etwas trinken. Die Sitze sind richtig typische moderne Theatersitze: gut gepolstert aber so eng, dass man aufstehen sollte, wenn wer durch will.
Mit Hilfe von 2 Rängen fasst das Theater über 1800 Menschen (ja, es gibt nur Sitzplätze). 

Fotografieren oder Filmen ist übrigens nicht erlaubt. Mann muss sogar nen "Eid" ablegen!! :-)


6. Die Show

Ich möchte hier nicht zu viel verraten, werde aber trotzdem versuchen zu beschreiben, was den Besucher erwartet.

Zu Beginn sollte man nicht versäumen auf die Hinweise zu achten, die rechts und links oben mit roter Farbe durchlaufen. Es beginnt ganz harmlos damit, dass einige mehr oder weniger wichtige Persönlichkeiten gegrüßt werden, allerdings auf eine ganz spezielle, immer lustiger werdende Art und Weise. Hat man die kleine Einstimmung überstanden beginnt das eigentliche Programm.
Eine richtige Handlung konnte ich nicht erkennen, aber da sie Show hauptsächlich Unterhaltungswert haben soll, ist das ja auch nicht wirklich nötig. Hauptakteure sind die drei Blue Man. Im Hintergrund befinden sich 4 (!) Drummer, ein Keyboarder und ein Gitarrist. Die sind auch kräftig in Neonfarben getüncht damit man sie auch ja nicht übersieht.
Die Lieblingsinstrumente der 3 blauen bestehen hauptsächlich aus abflussrohrähnlichen Gebilden, die mit Farben verziert und zusammengebastelt wurden. Überhaupt sind Farben und Töne ihre am meisten verwendeten Werkzeuge. Aber auch viele Leinwände, alles was bunt ist, Klopapierrollen  und natürlich das Publikum werden zweckentfremdet. Man muss gelegentlich mal etwas lesen  und die komischen Gebilde um die Wassersäulen herum erfüllen im Programmverlauf ebenfalls einen Zweck. Ganz nebenbei werden auch „moderne“ Kunstwerke geschaffen. Teilweise wird’s mal etwas eklig wenn es ums Essen geht aber damit hat man wenigstens auch, ansonsten desinteressierte, Kinder für die Show gewonnen.
Eines der Hauptthemen ist das Netz, das uns alle verbindet, auch wenn wir ganz allein zu Hause sitzen...“dieses Netz nennt sich:...“  Geht hin und ihr werdet es erfahren!!!  Das ganze ist sehr witzig aufgezogen und dürfte jedem wenigstens ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Das Publikum nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Nichtsahnende Theaterbesucher stehen plötzlich im Rampenlicht und die Reaktionen dieser gehen von verwirrt bis dick und fett grinsend.

Wer es vermeiden möchte sich ein fesches Regencape überziehen zu müssen, sollte übrigens wenigstens für Reihe 8 oder 9 buchen. Weiter vorn wird es eventuell etwas nass. Aber die Capes liegen ja schon vorbereitet auf den Sitzen!!!!!!.

Ihr solltet auch nicht zu spät kommen, ansonsten wird es für euch richtig peinlich! Mehr will ich dazu nicht sagen.

So, ich hoffe damit konnte ich den ein oder anderen etwas neugierig machen ohne zu viel zu verraten.


7. Fazit

Einen tieferen Sinn kann man zwar nur in einigen Programmteilen erkennen aber der Unterhaltungswert ist sehr hoch. Die Show dürfte jeden in jedem Alter begeistern. Das einzige Problem an der Sache sind die recht hohen Preise. Aber einmal ist es auszuhalten, wenn das Konto es gerade mal mitmacht. Es lohnt sich auf jeden Fall.